1 Tag auf Norderney



Norderney ist eine der sieben Ostfriesischen Inseln und perfekt für einen Tagesausflug. Einfach mal den Alltag hinter sich lassen und durch feinen Pulversand den kilometerlangen Strand entlang laufen. Weiße Dünen und Wellenrauschen. Da kommt doch sofort Urlaubsfeeling auf, oder? In diesem Beitrag findet ihr alle wichtigen Infos für einen Tag auf Norderney.


Anreise

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Norderney ist mit der Fähre oder mit dem Flugzeug zu erreichen. Machen wir uns nichts vor, das Flugzeug ist für uns Vielreisende viel zu teuer. Also die Fähre:
Norderney ist tideunabhängig zu erreichen, was bedeutet, dass man morgens hin und abends auch wieder zurückfahren kann. Im Sommer fahren die Fähren sehr häufig, teilweise sogar noch öfter als auf dem Plan steht. Dann fahren die Fähren sofort wieder los, sobald alle Passagiere von Bord und die nächsten wieder an Bord sind. Die Hin- und Rückfahrt hat 17,70 € gekostet; die Überfahrt dauert ca. 1 Stunde. Das Ticket kann man direkt vor Fahrtantritt am Automaten ziehen.
Die Fähren starten von Norddeich aus. Der Fähranleger lässt sich bequem mit der Bahn erreichen, die direkt dort hält ("Norddeich Mole") oder man nimmt das Auto. Es gibt ausreichend Parkplätze für Tagesgäste, die ihr Auto nicht mit auf die Insel rübernehmen. Natürlich werden dort Parkgebühren fällig.
Die aktuellen Abfahrtzeiten der Fähre finden sich hier.

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Essen & Trinken

Norderney ist stark vom Tourismus geprägt. Die Touristen sind die Haupteinnahmequelle der Insel. Dementsprechend findet man überall auf der Insel viele und gute Möglichkeiten sich zu verpflegen. Allein schon dadurch, dass es sich bei Norderney um eine Insel handelt, ist alles etwas teurer. Schließlich müssen sämtliche Lebensmittel erst einmal per Schiff oder Flieger vom Festland zur Insel herübergebracht werden. Dann kommt noch dazu, dass es sich um eine Touristenregion handelt.
Mein Tipp für einen Tagesausflug: Nehmt euch Verpflegung wie z.B. Sandwich und etwas Käse mit auf die Insel. Das spart ordentlich in der Reisekasse. Eine Flasche Wasser sollte man sowieso immer im Rucksack dabei haben.
Wenn man trotzdem etwas auf der Insel essen möchte, empfehle ich Matjes mit Bratkartoffeln. Der Matjes in Ostfriesland schmeckt einfach super und ist typisch für die Region. Das Gericht wird in vielen Restaurants angeboten und ist preislich meist recht günstig.
(Wenn ich das Foto oben ansehe, bekomm ich schon wieder Hunger auf Matjes. So lecker!)


Sehenswertes

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Neben dem langen Strand und den tollen Dünen gehört der Leuchtturm auf Norderney auf jeden Fall zu den Sehenswürdigkeiten. Er befindet sich etwa in der Mitte der Insel und wird auch noch aktiv als Leuchtturm genutzt. In den Sommermonaten kann man den Leuchtturm besteigen und hat von oben eine tolle Aussicht über die Insel. Hinauf geht es über Treppenstufen, es gibt keinen Lift oder Ähnliches. Ich zahlte für den Aufstieg 3 € Eintritt.

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Aktivitäten

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Die Wassersportarten, dabei besonders Schwimmen, stehen auf Norderney natürlich besonders im Fokus. Immerhin ist es eine Insel.
Wer keine Lust hat ins Wasser zu gehen, der sollte unbedingt eine geführte Wattwanderung mitmachen oder sich ein Fahrrad leihen und die Insel radelnd erkunden. Da ich schon einige Wattwanderungen mitgemacht habe, entschied ich mich dazu, mir ein Fahrrad zu leihen (man kann auch auf der Fähre das eigene Rad mit rüber nehmen; man zahlt aber einen Aufpreis). Ich zahlte für einen halben Tag 5 € und bekam ein nicht mehr ganz neues, aber gutes Fahrrad. Fahrradverleihe gibt es überall auf der Insel. Einfach mit offenen Augen durch die Straßen laufen.
Die Insel ist von gepflasterten Wegen durchzogen auf denen es sich wunderbar fahren lässt. Überall finden sich gute Ausschilderungen, so dass man sich kaum verfahren kann. Als Ziele kann ich die Weiße Düne (toller Strand, aber auch sehr voll) und den oben gezeigten Leuchtturm empfehlen. Ansonsten einfach der Nase nach fahren, eigentlich ist es überall auf der Insel schön.

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Kosten

Insgesamt hat mich der Tag auf Norderney 47 € gekostet. Darin enthalten sind die Überfahrt mit der Fähre (17,70 €), Ausleihen des Fahrrad (5 €), ein ordentliches Mittagessen, Eis, Eintritt zum Leuchtturm und einige kleine Souvenirs. Mit mitgebrachtem Essen kann man die Kosten auf jeden Fall auch noch geringer halten.

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Ward ihr schon mal auf der Insel? Habt ihr noch Tipps?

1 Kommentare:

  1. hey antje, wow super blog. bin durch facebook auf dich aufmerksam geworden und muss dir ein lob aussprechen. ich habe auch einen reiseblog der noch am anfang ist und ich würde mich über deinen besuch und ein feedback freuen: http://footprintstravelblog.blogspot.de
    liebe grüße und mach weiter so.
    lena

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...Antje, 26 Jahre alt aus Hannover.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand liebe ich es neue Orte und Gegenden zu entdecken.
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