Wandern am Jordan Pond



Einer der schönsten Orte auf meiner Rundreise an der Ostküste der USA war der See Jordan Pond im Acadia National Park (Maine). Auch wenn der Acadia National Park bei uns nicht so bekannt ist wie z.B. der Yosemite National Park, gehört er dennoch zu den 10 meistbesuchten Nationalparks in den USA. Im Herbst, wenn der Indian Summer die Wälder in ein Farbenmeer aus gelb, rot und grün verwandelt, ist die Gegend besonders schön, aber Jordan Pond macht auch im Frühjahr und Sommer schon einiges her.

Um den See herum führt ein Wanderweg, der direkt am Ufer des Sees entlang führt. Schwimmen darf man in dem glasklaren Wasser leider nicht, da das Wasser Trinkwasserqualität hat und dadurch verschmutzt werden würde. Während man am Ufer entlang spaziert, ist es wirklich faszinierend zu beobachten, wie klar das Wasser ist.
Der Wanderweg selbst bietet genauso viel Abwechslung wie der See. Mal geht es über Schotterpisten, dann über Holzbrüchen, über Plankenwege oder man klettert über große Steine. Eins ist sicher, behindertengerecht und Kinderwagentauglich ist der Wanderweg nicht und so stoppte ich ein Pärchen mit Kinderwagen noch auf der Schotterpiste, da sie eine Umrundung des Sees geplant hatten.

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Ein besonderes Highlight versteckt sich etwas oberhalb des Sees. Am nördlichen Ende zweigt ein Wanderpfad in den Wald hinein ab und nach etwa 10-15 Minuten bergauf erreicht man einen kleinen Wasserfall, der unter einer Brücke herabsprudelt.



Meine Tipps für eine Wanderung am Jordan Pond:
1. Sprüht euch ordentlich mit Mückenschutz ein. Gerade im Sommer, wenn es warm und feucht ist, tummeln sich tausende Mücken im Wald und sobald man nur einen Moment stehen bleibt, fallen sie über euch her. Am Ufer waren die Mücken eher weniger vertreten, am Wasserfall dafür um so mehr. Denkt auch daran Stellen einzusprühen, die von der Kleidung verdeckt sind, wie z.B. die Beine.

2. Kauft eine ordentliche Wanderkarte. Die Karten, die ihr umsonst zum Eintritt zum Nationalpark erhaltet oder die Karten, die ihr gratis irgendwo mitnehmen könnt, zeigen die Wanderwege nicht detailliert genug bzw. zeigen die Wanderwege gar nicht. Wenn es nur einmal um den See gehen soll, ist eine Karte nicht nötig, da ihr durch das Ufer niemals die Orientierung verlieren solltet. Soll der Abstecher zum Wasserfall aber auch drin sein, dann sollte man sich entweder gut vorher informieren oder sich eine gute Wanderkarte zulegen (die lohnt sich eh, es gibt noch so viele andere tolle Wanderungen), um nicht die Orientierung zu verlieren und den Abzweig überhaupt zu finden.

3. Durch die Kletterei am Westufer des Sees empfehle ich gutes Schuhwerk. Es müssen nicht zwingend Wanderschuhe sein, Turnschuhe sollten auch reichen. Von FlipFlops, Sandalen und ähnlichem würde ich aber abraten. Wer hoch zum Wasserfall möchte, kann diesen Weg bei gutem, trockenem Wetter ebenfalls in Turnschuhen bewältigen. Sollte der Boden weicher sein, unbedingt Wanderschuhe anziehen.

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2 Kommentare:

  1. Sehr schöne Fotos :) habe vor kurzem erst einen Bericht von dem Park gelesen als alles nebelig war, aber deine Fotos gefallen mir eindeutig besser. Der Nebel hatte zwar auch was aber dieser Wasserfall ist einfach bei Sonnenschein am schönsten! *-*

    Liebe Grüße

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  2. Oh wow wunderschöne Fotos und das Wasser ist ja echt ein Traum <3. Finde es auch schön, dass der Wanderweg so abwechslungsreich ist, das spricht jetzt sogar mich als Nicht Wander Fan an.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich muss mal schauen, wann ich zum tippen der Rezension komme, hoffentlich am Wochenende. Stimmt, der Hype war echt rießig und es gab ja auch viel Kritik. Manches davon kan nich auch verstehen, werde ich aber auch ansprechen dann. Hast du ihn mittlerweile gesehen?

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...Antje, 26 Jahre alt aus Hannover.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand liebe ich es neue Orte und Gegenden zu entdecken.
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